[8], Nach einem Hadith, der Aufnahme in verschiedene Sammlungen, darunter auch den Sahīh al-Buchārī, gefunden hat, berichtete Abū Dharr al-Ghifārī, dass er einmal den Gottesgesandten gefragt habe, welches die erste Gebetsstätte (masǧid) sei, die auf Erden errichtet wurde. Das Banū-Schaiba-Tor bestand aus einem Bogen, der auf zwei Marmorsäulen ruhte. Ibn Duhaiš: ʿImārat al-masǧid al-ḥarām. Er sprach auch die Empfehlung aus, dass der osmanische Sultan dies in einem Gesetz festlegen möge, damit er dies nicht jedes Mal neu befehlen müsse. [314], Im 19. Jahrhundert wurden Darstellungen häufiger, die die Heilige Moschee vom Berg herab eingebettet in das städtische Ensemble zeigen. [329] Wie Snouck Hurgronje berichtet, wurden die Gelehrten der Moschee vom „Scheich der Gelehrten“ (šaiḫ al-ʿulamāʾ) angeführt, der „mit mehr oder weniger Rücksicht auf die Wünsche der Gelehrten“ von der Regierung ernannt wurde. Die neue Anlage konnte Ende 1934 in Betrieb genommen werden. [191], Während der Herrschaft des osmanischen Sultans Abdülmecid I. In ihrem Rahmen sprach er auch ein Bittgebet für den Kalifen und den Emir von Mekka. Die Baugeschichte der al-Harām-Moschee reicht mehr als 1.300 Jahre zurück. Das Moscheegebäude konnte nun insgesamt 400.000 Betende aufnehmen. […] Von den Madrasah's erhält also das wissenschaftliche Leben in Mekka nicht die geringste Nahrung; nach wie vor ist die Moschee zugleich Universitätsgebäude […]“, Die meisten Madrasas im Umfeld der Heiligen Moschee waren direkt von ihr aus über kleine Durchgänge in der Moscheemauer zu erreichen. [96] Ein Großteil der neu geschaffenen Flächen entfiel dabei aber auf den Masʿā, der nach der Erweiterung als integraler Bestandteil der Moschee betrachtet wurde, sowie die unter den Arkaden angelegten Keller. [292], Im Oktober 1926 kam eine Anzahl von saudischen Gelehrten zusammen und beschloss eine Neuregelung des Gebets in der Heiligen Moschee, bei der die Gebetsgruppen erneut zu einer vereinigt wurden. Es hatte seitdem ein zweites Geschoss mit einer Decke aus dekoriertem Holz. Jahrhundert die Gefährten von ʿAbdallāh ibn az-Zubair zum Sonnenschutz Zelte im Moscheehof auf. 44 davon waren besoldet und erhielten ein Gehalt von 100 bis 500 Piaster. Nach dem Gebet der hanafitischen Gebetsgruppe wurden dann alle Lampen gelöscht. Die Dār al-ʿAdschala, nach der das Tor zuerst benannt wurde, war ein Palast, den sich. Die Moschee ist auf diesen Darstellungen meist von anderen Stationen der Wallfahrt und den Bergen Mekkas umgeben, die mit ihren Namen beschriftet sind. Als man ihn fragte, ob er es bei einer geringen Anzahl von Betenden für besser hielt, wenn die Betenden alle hinter dem Maqām Ibrāhīm beteten oder eine Reihe rund um die Kaaba bildeten, entschied er sich für letzteres und verwies auf die koranische Aussage in Sure 39:75 „Und du siehst die Engel auf allen Seiten den Thron umgeben“. [306] Wie der mekkanische Geschichtsschreiber Muhammad as-Sabbāgh (gest. [129] Ziauddin Sardar monierte den „Brutalismus von abscheulich hässlichen rechtwinkligen Stahl- und Betonkonstruktionen“, von denen die Heilige Moschee nun umgeben sei. Im frühen 9. [203] Weitere neue Minbare aus Holz wurden im 14. und 15. [269] Mardschān, der Diener al-Muqtafīs, der den hanbalitischen Madhhab hasste, ließ diesen Pavillon bei einer Wallfahrt jedoch wieder herausreißen und beseitigte das hanbalitische Imamat. Die meisten leben auf dem Gelände der Saudi Binladin Group unter sehr eingeengten Bedingungen. [248][249], Das Aufstellen von Zelten im Moscheehof wurde zu Anfang der saudischen Herrschaft kurzzeitig wiederbelebt. [303], Heute gibt es beim Tarāwīh-Gebet in der Heiligen Moschee nur noch eine Gebetsgruppe. Im Jahre 1558/59 schickte dann Sultan Süleyman einen sehr fein gearbeiteten marmornen Minbar nach Mekka, der fest im Boden verankert war. Daraufhin habe der Gottesgesandte geantwortet: „al-Masdschid al-Harām“. Die Reste wurden deponiert und sollen zukünftig im Haram-Museum ausgestellt werden. [131] Die ursprünglichen osmanischen Kuppeln aus Ziegelsteinen und Stuck konnten jedoch nicht erhalten werden. Einige Leute setzten sich aber auch direkt auf den Kies und verbrachten darauf eventuell mehrere Stunden, wenn sie auf das Freitagsgebet und die Chutba warteten. Microsoft kann eine Kommission erhalten, wenn Sie einen Kauf über im Artikel enthaltene Verlinkungen tätigen. [15] Diejenigen, die ihre Häuser nicht abgeben wollten und gegen die Enteignung protestierten, ließ ʿUthmān ins Gefängnis werfen. Danach verließ er die Moschee, wobei er von den beiden Bannerträgern begleitet wurde und der Mann mit der Peitsche ihm voranlief. [107], Eine dritte Erweiterung der Moschee fand während der Herrschaft von König Fahd ibn ʿAbd al-ʿAzīz (reg. Jahrhundert ab- und schließlich wieder auf 26 Tore im frühen 20. [27] Dies zeigt, dass man den Masdschid von Mekka in dieser Zeit nicht mehr mit dem Haram identifizierte, sondern als einen engeren Bezirk betrachtete, der die Kaaba unmittelbar umgab. Die Al-Masdschid al-Harām ist nicht nur die wichtigste Moschee des Islam, sondern auch die größte der Welt. [339], ʿAlī ibn al-Hasan al-Hāschimī, der 869/870 zum Statthalter von Mekka ernannt wurde, führte die Neuerung ein, dass auch die Sitzplätze der Frauen und Männer in der Moschee getrennt wurden. Die Westseite wurde so angelegt, dass sie vom Banū-Dschumah-Tor bis zum Banū-Sahm-Tor reichte, wo das eine Minarett errichtet wurde. Die Mastspitze knickte in den Hof dahinter. Allerdings wurde dieser Brauch im 17. Nach dem Ende der Zeremonie lud der Vater des betreffenden Knaben zu einem feierlichen Essen in seinem Haus ein. Siehe dazu Vincenzo Strika: “A Ka‘bah Picture in the Iraq Museum” in. [56] Im Jahre 918 ließ Muhammad ibn Mūsā, der Statthalter des Kalifen al-Muqtadir (reg. Oben an diese Konstruktion war ein Querbalken genagelt, an dem Eisenhaken für die Glaslampen befestigt waren. Ein Hadith, den der mekkanische Gelehrte Ibn Dschuraidsch (gest. Die Kapitelle der Säulen beschlug er mit Goldplättchen, die Flächen oberhalb der Säulenbögen gestaltete er mit Mosaiken. LCCN2002714730.jpg 1,024 × 675; 471 KB One of main entrance Grand mosque of Kaaba.jpg 1,536 × 2,048; 775 KB Einem jeden von ihnen wurde ein Tor übertragen, für das er von nun an verantwortlich war. Der zugrunde liegende arabische Begriff masdschid bedeutet „Ort der Niederwerfung (zum Gebet), Kultstätte“. [331] Die Maßnahme wurde damit begründet, dass viele Gelehrte vorher aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ihre Lehrtätigkeit in der Heiligen Moschee hatten aufgeben müssen. Die meisten von ihnen waren Jemeniten, zwei waren Kurden. Sie gilt noch vor der Prophetenmoschee in Medina und der al-Aqsa-Moschee in Jerusalem als die vorzüglichste Moschee des Islams. 1920 führte er in der Moschee elektrische Beleuchtung ein, indem er den Matāf durch 105 Glühlampen erleuchten ließ. Im 16. Die Standorte der sunnitischen Vorbeter waren durch mehr oder weniger große Vorrichtungen gekennzeichnet, die im Kreis um die Kaaba angeordnet waren. Jahrhunderts waren aber die vier sunnitischen Imame in der mekkanischen Gebetsordnung fest etabliert. Jahrhundert nur noch fünf Minarette hatte. © Carsten Ten Brink / Via Flickr: carsten_tb © Flickr: … August 1955 öffentlich seinen Willen zur Erweiterung der al-Harām-Moschee. Drei Textstellen (Sure 2:144, 2:149 und 2:150) legen den Masdschid Harām als neue Qibla fest. 1980) urteilte sogar, dass es in der Gegenwart wegen der „großen Lasterhaftigkeit“ (kaṯrat al-fasād) für Frauen allgemein besser sei, nicht in der Heiligen Moschee, sondern zu Hause zu beten, womit er sich gegen die Auffassung von ʿAbdallāh ibn Masʿūd stellte. Allerdings schloss das auch verschiedene Lampen an religiös bedeutsamen Orten außerhalb der Moschee ein. [111] Auf dem Dach des neuen Anbaus wurden drei Kuppeln von 15 Meter Durchmesser und sieben Meter Höhe errichtet. Dhū l-Qaʿda 1397 (= 19. Jahrhundert, Die Tarāwīh-Gebete und die Chatma im Ramadan, Geschichte des sozialen Lebens: die verschiedenen Personengruppen, Die Heilige Moschee als Gräberfeld der Propheten, Siehe die betreffenden Textstellen in der. In den 1390er Jahren wurde der hanafitische Imam bei den Gebeten vorgezogen, so dass nun die Reihenfolge war: Schafiit, Hanafit, Malikit, Hanbalit.[274]. Zu den 15 Personen, die das höchste Gehalt von 500 Piaster bezogen, gehörten die Muftis der vier sunnitischen Lehrrichtungen. Nach der Hinrichtung Bābaks im Jahre 838 waren sie von al-Muʿtasim (reg. Jahrhundert, während der osmanischen Periode im 16. [105] Die Torwächter mussten Tag und Nacht bei ihrem jeweiligen Tor bleiben und durften sich nur im Notfall davon entfernen. Jahrhunderts wurden die Pavillons ausgebaut und die Holzpflöcke durch Steinsäulen ersetzt. Gewöhnlich lösen sich zwei Imame bei den Tarāwīh ab. [39] Durch die Erweiterung wurde die Grundfläche der Moschee verdoppelt. [59] Die Säulen in dieser westlichen Erweiterung waren aus Gips. [179] Dorthin wurde im 16. Muezzine und Bedienstete der Moschee erhielten im frühen 15. [182], Bei der saudischen Erweiterung der Moschee wurden die alten Minarette, die unterschiedlich hoch waren, durch sieben neue Minarette an anderen Orten mit einer Höhe von 95 Metern und einheitlichem Aussehen ersetzt. 2020, S. 66. Gaudefroy-Demombynes: Le pèlerinage à la Mekke. 23 Zentimeter) über dem Boden. [52], In der Nacht auf den 28. Verstöße hatten die Inspektoren dem Vorsteher der Lehrer zu melden. [146] Später wurde es üblich, dass die ʿUmra-Pilger die Moschee durch das Banū-Sahm-Tor betraten. Das sechsstöckige Gebäude bietet auf fast 20.000 Quadratmetern Platz für 10.000 Menschen. Der verantwortliche Leiter in Ägypten ordnete daraufhin den Abriss des Gebäudes an, doch ließ man aufgrund von Protesten von diesem Plan ab. Schon mehr als 15 Jahre lang schmückt die Moschee Nurd Kamal die Stadt Norilsk, das hinter dem Polarkreis liegt. 1935), der Anfang des 20. 2005–2015). Jahrhundert in den Ramadan-Nächten in der Heiligen Moschee noch zahlreiche Tarāwīh-Gebetsgruppen. Einzige Ausnahme war seiner Meinung nach die Aussage in Sure 2:144 „Wende dich mit dem Gesicht in Richtung der heiligen Kultstätte“, weil hier die Kaaba gemeint sei. An der Stelle der al-Aqsa-Moschee stand einst der zweite jüdische Tempel, weshalb diese den Abriss der Moschee und des Felsendoms fordern, um ihren Tempel dort neu zu errichten. Die Hassan-II.-Moschee (arabisch مسجد الحسن الثاني Mesdschid al-Hasan ath-thānī, DMG masǧid al-ḥasan aṯ-ṯānī) in Casablanca ist eine der größten Moscheen der Welt Die Scheich-Zayid-Moschee (arabisch مسجد الشيخ زايد Masdschid asch-Schaich Zayid, DMG Masǧid aš-Šaiḫ Zāyid) ist eine Moschee in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Außerdem war zu dieser Zeit der Minbar fest im Boden verankert. [120] Um eine Ausdehnung des Gebäudekomplexes in nördlicher Richtung zu ermöglichen, wurde 2008 zunächst das Stadtviertel asch-Schāmīya abgerissen. [57] Als Außenhof wurde die Dār-an-Nadwa-Erweiterung zum festen Bestandteil der Heiligen Moschee. So besagt eine bekannte Überlieferung, die auf den syrischen Traditionarier Schahr ibn Hauschab (gestorben 718) zurückgeführt wird, dass al-Chidr jeden Freitag in der Heiligen Moschee bete. A Survey Based on Local Literary Sources" in, Mustafa Sabri Küçükaşcı, Nebi Bozkurt: „Mescid-i Harâm“ in, Muhsin Lutfi Martens (Pseudonym): “The Masjid al-Haram: Balancing tradition and renewal at the heart of islam” in. Der Zaiditen beteten separat. Die Scherifen pflegten die Toten zur Zeit Ibn ad-Diyā' al-Makkī auch sieben Mal um die Kaaba herumzutragen, was der Autor selbst als eine hässliche Bidʿa betrachtete. 3. größte Moschee der Welt . [268] Die Hanbaliten waren also zu dieser Zeit noch nicht in der mekkanischen Gebetsordnung vertreten. 3. größte Moschee der Welt . [196], Die anderen Gebäude, die sich in der Nähe der Kaaba befanden, wurden Mitte des 20. Auch nicht-islamische BEsucher können das Gebäude mit den 82 Kuppeln besichtigen. Dschumādā I 980 (14. Der hanafitische Gelehrte Ibn ad-Diyā' al-Makkī (gest. Mit diesen Hölzern konnte er die Reparatur des Daches an der West- und Nordseite fertigstellen. Dazwischen befand sich eine Gebetsnische. Da das Projekt den Abriss von Gebäuden in der Umgebung notwendig machte, ließ der König eine Kommission bilden, die den Wert dieser Gebäude taxieren sollte. [144] Erst 1979 wurde der Moscheehof vollständig mit Steinplatten gepflastert, so dass nun seine gesamte Fläche für den Tawāf genutzt werden konnte. 1165), der Wesir der Kalifen al-Muqtafī und al-Mustandschid, ließ für ihn in der Heiligen Moschee einen eigenen Pavillon für das Gebet errichten. Mit knapp 38 Millionen Einwohnern in der Metropolregion – dazu gehören auch umliegende Städte wie Yokohama, Saitama und Kawasaki – ist Tokio der größte Ballungsraum und ganz klar auch die größte Stadt der Welt. 1903) berichtet, dass Ende der 1830er Jahre die Mutter des osmanischen Sultans Abdülmecid I. sechs Säulen aus Messing nach Mekka schickte, die fünf Ellen lang waren und eine palmenförmige Spitze hatten. Der Prophetengefährte ʿAbdallāh ibn ʿAmr (gestorben um 684) wird mit den Worten zitiert: „Das Fundament des Masdschid Harām, den Abraham gelegt hat, reicht von al-Hazwara nach dem Masʿā hin bis zum Abfluss der Flut von Adschyād“. [310] Das Amt des Chatībs zum Beispiel wurde im 16. und 17. [181] Am frühen Morgen wurde gewöhnlich auf den Minaretten von den Muezzinen eine lange Folge von Litaneien und Lobpreisungen rezitiert. Sie war für solche Überschwemmungen besonders anfällig, weil sie sich an einer besonders niedrigen Stelle der Stadt befindet, die zu einem Wadi, dem sogenannten Wādī Ibrāhīm, gehört. [320] Die Behörde wird seit 2012 von ʿAbd ar-Rahmān as-Sudais geleitet. Die von eschatologischen Vorstellungen angetriebenen Aufständischen erklärten, dass das Ende der Welt bevorstehe und der Mahdi in Gestalt von Muhammad ibn ʿAbdallāh al-Qahtānī gekommen sei. Franke: "Educational and Non-Educational Madrasas”. Dhū l-Hiddscha. Die gefährlichste und schlimmste davon für den Islam ist das, was jetzt im erhabenen Haram von Mekka eingetreten ist, dass sich die Gruppen getrennt haben und jede Gruppe bei einem dieser Maqāme steht, als ob sie Anhänger unterschiedlicher Religionen und Scharias seien.“, Auch Muhammad ibn ʿAbd al-Wahhāb (gest. 2020, S. 71. Er war zuständig für die Verwaltung des Stiftungsvermögens und die Auszahlung der Gehälter des Moscheepersonals sowie für Verteilung der jährlichen Nahrungsmittelzuteilungen, die von außerhalb nach Mekka gebracht wurden. [219] Ahmad Beg ließ außerdem an der Nordseite der Moschee beim Ziyāda-Tor, wo das Regenwasser von den Bergen Quʿaiqiʿān, al-Falaq und al-Qirāra zusammenfloss, einen weiten unterirdischen Kanal mit dem Namen al-ʿInaba anlegen, der bei Überschwemmungen das Wasser von diesen Bergen unterirdisch bis zum Ibrāhīm-Tor ableitete, von wo es dann in den unteren Teil Mekkas abfließen konnte. So wurden zum Beispiel an die Säulen des Matāfs 30 zusätzliche Lampen gehängt. [81] Bei einigen frühen osmanischen Vertretern dieses Darstellungstyps tritt noch eine dritte Art der Darstellung hinzu, weil die Kaaba, die Arkaden und einzelne andere Teile des Gebäudes perspektivisch abgebildet werden. Er nutzte dafür das Minarett der Nordwestecke. Zur Zeit von al-Fāsī wurde es auch Barmherzigkeitstor, In der Zeit al-Azraqīs wurde es auch Banū-Taim-Tor genannt. [127] Gleichzeitig mit dem Beginn des Ausbaus der Heiligen Moschee wurden in unmittelbarer Nähe die Hochhaustürme der Abraj Al Bait in die Höhe gezogen. Jahrhunderts scheint der Lehrbetrieb in eine Krise geraten zu sein. Der Ausbau wurde unter anderem damit gerechtfertigt, dass bis 2025 ein Anstieg der Pilgerzahlen auf bis zu 17 Millionen jährlich erwartet wird. [289] Mit der Verwaltung der Stadt wurde zunächst Chālid ibn Lu'aiy betraut, ein Scherif, der sich dem saudischen König ʿAbd al-ʿAzīz ibn Saʿūd angeschlossen und die wahhabitische Lehre angenommen hatte. Das nach Rechtsschulen getrennte rituelle Gebet wurde auch während der osmanischen Zeit immer wieder von verschiedenen muslimischen Gelehrten kritisiert, die diese Praxis als eine unrechtmäßige Neuerung betrachteten. [250] In den Jahren danach ließ ʿAbd al-Azīz während der Wallfahrtssaison an den vier Seiten des Hofs Markisen aufstellen, die den Pilgern Schatten vor der Mittagshitze bieten sollten. Zu den Häusern, die niedergerissen wurden, gehörte auch das Haus der Familie al-Azraq, der der Geschichtsschreiber al-Azraqī entstammt. Da die Leute wegen der Höhe des Gebäudes so weit nicht hinaufreichen und den Brand nicht löschen konnten, verbreitete sich das Feuer über die gesamte Westseite und erreichte bald auch die Nordseite. Bei der dritten Erweiterung nach 1988 wurde die Moschee im Inneren mit Kronleuchtern, Laternen und Leuchtstofflampen ausgestattet, und an den Rändern des Daches wurden besonders lichtstarke Scheinwerfer angebracht, die den Innenhof und die Dachflächen erleuchten, „was die Nacht zum Tag macht“. Ein Beweis dafür war seiner Meinung nach Sure 17:1, weil man wisse, dass der Ausgangspunkt der Himmelfahrt Mohammeds, auf die sich der Vers beziehen soll, das Haus von Chadīdscha bint Chuwailid gewesen sei. [190] Der schafiitische Imam hatte insofern ebenfalls eine herausgehobene Position, als er entweder hinter dem Maqām Ibrāhīm oder im oberen Stockwerk des Zamzam-Brunnegebäudes betete.[286]. Außerdem wurden vier Gehwege angelegt, die den Matāf mit dem Friedenstor, dem Safā-Tor, dem ʿUmra-Tor und dem Hazwara-Tor verbanden. So schlugen zum Beispiel schon im späten 7. [19] Auf der Nordseite dehnte ʿAbdallāh ibn az-Zubair die Mauer bis hinter die Dār an-Nadwa aus, so dass diese nun innerhalb der Moschee lag und sich ihre Tür zum Sahn hin öffnete. Sie wurden von einem Generator mit der Leistung von 3 Kilowatt, der in der Umm-Hānī-Madrasa aufgestellt wurde, mit Strom versorgt. 1420), der im Jahre 1415 verschiedene Verbote durchsetzte. [290] Da viele Mekkaner daraufhin dem Gebet fernblieben, gab er Anweisung, dass Männer, die nicht zum Gebet kamen, hart bestraft werden sollten. Im Februar 1407 brach auch das Minarett über dem Banū-Schaiba-Tor in der Südostecke zusammen. In Sure 22:25 wird bekräftigt, dass Gott den Masdschid Harām für die Menschen errichtet hat, sowohl für den dort Wohnenden als auch für den in der Wüste lebenden. [191] Hinter dieser Qubba wurde im Jahre 1404/05 eine weitere Qubba errichtet, die ʿAbbās-Tränke (siqāyat al-ʿAbbās) genannt wurde. [12] Das Banū-Schaiba-Tor, das sich bis in die späten 1950er Jahre im Hof der Moschee befand und nach dem Kaaba-Wächter Schaiba ibn ʿUthmān (gest. Das as-Safā-Tor, über das die Pilger die Moschee üblicherweise verließen, wenn sie sich nach dem Tawāf zum Masʿā begaben, war mit fünf Torbögen das größte Tor. [60] Auslöser dafür war, dass ein Bewohner des Ribāt Ramuscht, der auf der Westseite am Hazwara-Tor lag und an die Moschee angrenzte, in seiner Zelle ein brennendes Licht hatte stehen lassen. Zu den „Verwerflichkeiten“ (munkarāt), die Ibn ad-Diyā' al-Makkī in seiner Abhandlung aufführt, gehörten auch die religiöse Versammlungen, die in der Lailat ar-raghā'ib, in Nacht zur Mitte des Monats Schaʿbān und in der Nacht auf den Prophetengeburtstag stattfanden. Unter den muslimischen Koran-Exegeten herrscht weitgehende Einigkeit, dass mit dem Ausdruck al-Masdschid al-Harām, der im Koran verwendet wird, nicht die al-Harām-Moschee als Bauwerk gemeint ist, weil dieses zur Zeit Mohammeds noch nicht bestand, sondern das mekkanische Heiligtum. [225], Die Flut von 1630 mit der beschädigten Kaaba, aus Eyüb Sabri, Der mekkanische Geschichtsschreiber al-Azraqī berichtet, dass sein Vorfahre ʿUqba ibn al-Azraq der erste gewesen sei, der für diejenigen, die in der Nacht den Umlauf um die Kaaba machten, eine Beleuchtung einführte. Jahrhundert ließ Dschamāl ad-Dīn al-Isfahānī (gestorben 1164), der Wesir von ʿImād ad-Dīn Zengi, dem Begründer der Zengiden-Dynastie, eine Sonnenuhr für die Bestimmung der Gebetszeiten neben dem Gebäude des Zamzam-Brunnens anbringen.