Ein weiterer Grund für die Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen war die Automatisierung der Briefverteilung. Der Straßenname wurde unterhalb des Bestimmungs- beziehungsweise Leitamtsortes geschrieben. Aufgrund des Endes des Kalten Krieges war dies aber unnötig geworden. Verworfen wurde der Vorschlag, lediglich die 802 Postleitzahlen zu ändern, die doppelt vergeben waren, und ansonsten alles beim Alten zu belassen, zumal sich bereits in den 1980er Jahren Mängel beim westdeutschen System gezeigt hatten, die im Rahmen der fünfstelligen Lösung behoben werden sollten. Mit der Einführung der Zustellpostämter als Bestandteil der Adresse nahm die betriebliche Bedeutung der alten Amtsbezeichnung (beispielsweise SO 36) deutlich ab und war bei der Postautomation sogar hinderlich. Diese Seite wurde zuletzt am 22. Jahrhunderts verwendet wurden, können als Vorläufer der Postleitzahlen bezeichnet werden. Das Dorf Billmuthausen, damals Ortsteil von Bad Colberg, wurde 1977/78 vollständig geräumt und abgerissen, da es unmittelbar an der deutsch-deutschen Grenze auf DDR-Gebiet lag (vgl. 3.400.000 - Gemeindeschlüssel: 11 0 00 000 - Geogr. Orten wie Hamburg und Berlin zu ermitteln. Ab dem Jahr 1944 wurde die Benutzung der Leitzahlen durch werbliche Maßnahmen unterstützt, dabei wurden insbesondere Einsatzstücke in Maschinenstempeln verwendet. Oktober 2005, 63.000 Änderungen und rund 3.000 neue Postleitzahlen aufgenommen, Vorstellung des neuen Postleitzahlenbuches in Berlin, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Postleitzahl_(Deutschland)&oldid=210076384, Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-08, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, Dieser Artikel wurde am 21. der DDR, Teil I, Nr. Die 1000 wurde für West-Berlin benutzt. 175/1944, Amtsblatt für das Post- und Fernmeldewesen, Vf 543/63. Demnach handelt es sich um einen Zahlencode zur Ortserkennung. Bei manchen Ortsnamen kamen zusätzliche amtliche Bezeichnungen hinzu. September 1990, Verfügung Nr. Großempfänger erhalten von der Post entweder eine eigene Postleitzahl oder teilen sich diese mit weiteren Großempfängern. Die Leitbereichsknotenämter waren daran erkennbar, dass ihre letzte Ziffer eine „xxx(0)“ war, während Leitabschnittsknotenämter sich durch eine „xxx8“ an der letzten Stelle auszeichneten. 27, 29. Durch weitere Einschränkungen ist aber davon auszugehen, dass es maximal 98.901 Postleitzahlen geben könnte. Der Bestimmungsort war zusätzlich zu unterstreichen. Bei Postleitzahlen, die am Ende Nullen hatten, wurden diese zunächst nicht geschrieben (2 Hamburg, 53 Bonn, 318 Wolfsburg). [55][56] Neben dem Ortsverzeichnis enthält das Werk auch das Straßenverzeichnis für die 209 Orte und Städte, die über mehrere Postleitzahlen verfügen. [1] Die meisten erfahrenen Postbediensteten, die die Sendungen sortierten, waren bereits zur Wehrmacht eingezogen und durch unerfahrene Postsortierer und Fremdarbeiter mit unzureichenden geografischen Kenntnissen ersetzt worden, was zu einer deutlichen Verlängerung der Zustellzeiten führte. Die Postleitzahl wurde 1941 im Deutschen Reich vom Reichspostministerium eingeführt. Dabei erhielt jedes selbständige Amt zusammen mit seinen Zweigpostämtern und Poststellen eine Amtskennzahl. Juli 1956 auch für Einschreibzettel. [20] Deshalb war im Postverkehr mit dem jeweils anderen Verkehrsgebiet vor jede Postleitzahl ein „O-“ für „Verkehrsgebiet Ost“ (zum Beispiel O-2300 Stralsund) oder ein „W-“ für „Verkehrsgebiet West“ (zum Beispiel W-2300 Kiel) zu setzen, um die Eindeutigkeit zu wahren, „bis ein neues, kundengerechtes und effizientes Postleitzahlensystem, das auf Dauer Bestand hat, zur Verfügung steht.“ Innerhalb der jeweiligen Verkehrsgebiete war das Voranstellen nicht notwendig. In der Bundesrepublik und in anderen DDR-Orten mit mehreren Zustellbezirken war es dagegen üblich, den Zustellbezirk nach dem Ortsnamen einzufügen. So stand die erste Ziffer für die Leitzone. In der Praxis kam es aber durchaus vor, dass Stempel ohne die folgenden Nullen aus Kostengründen bis zum 30. Anordnung über den Postdienst – Postordnung: Die (postalische) Wiedervereinigung wurde im Vertrag zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland über die Herstellung der Einheit Deutschlands – Einigungsvertrag – vom 31. Mit Einführung der Postleitzahlen wurde es notwendig, entsprechende Bücher und Landkarten zu veröffentlichen, in denen die Regionen abgebildet und die entsprechenden Orte mit den dazugehörigen Postleitzahlen stehen. Ab 1990 existierten im nunmehr vereinigten Deutschland zwei vierstellige Postleitzahlensysteme. Im Jahr 1979 wurde ein numerisches Verzeichnis der Postleitzahlen im Verwaltungsbereich der Deutschen Bundespost herausgegeben. Diese wurden in der Regel mehreren Orten zugeordnet, sodass verschiedene kleinere Orte oft gleiche Postleitzahlen hatten. Bereits seit 1965 wurde damit begonnen, die Sendungen zur schnellen Sortierung mit verschiedenen Arten von Zielcodes, basierend auf der PLZ, zu versehen. Sondermarke zum zehnjährigen Jubiläum von 2003, Bundesministerium für Post und Telekommunikation, Zentralverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen, Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen, Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, Karte der PLZ-Grenzen auf Basis OpenStreetMap, Alte Postleitzahlsuche für West- und Ostdeutschland, Postleitkarten des Kursbureaus des Reichspostamts, komprimiertes Tabellendokument mit sämtlichen Postleitzahlen Deutschlands und bei größeren Orten dazugehörige Straßen, Deutsche Postleitzahlen in XML, CSV, JSON Format, PLZ der Orte mit einem Straßenverzeichnis, „Postleitzahlen“; Abschnitt „Organisation der deutschen Postleitzahl“. Die Postleitzahl gibt es in Deutschland seit 1941, als im Deutschen Reich zweistellige Postleitgebietszahlen eingeführt wurden, zunächst für den Paket- und Päckchendienst. Am 24. Karte der deutschen Postleitgebiete 1974 im ADAC-„Generalatlas“, digitalisiert auf www.landkarten.de:[19]. Welche Postleitzahlen hat Berlin? Das vierstellige System berücksichtigte ein geeintes Deutschland[11] und reservierte zunächst die Bereiche 1001 bis 1999, 2500 bis 2799, 3600 bis 3999 und 9000 bis 9999 (insgesamt 2699 Stück) für die damalige DDR. 1962 fand in der Bundesrepublik und 1965 in der DDR ein Wechsel zu jeweils … ): vgl. Insgesamt werden in Deutschland heute etwa 30.000 der theoretisch möglichen 100.000 Postleitzahlen benutzt, während der Rest als Reserve dient. Ursprünglich waren deren Leitzahlen willkürlich angeordnet, um im Ernstfall den Standort einer Einheit zu verschleiern. Neben dem PKW-Kennzeichen M und der Telefonvorwahl +49(89) erhalten Sie ausführliche Informationen so wie ein Straßenverzeichnis. Das System wurde am 1. Das erste Postleitzahlenbuch der Bundespost wurde 1961 vom zuständigen Bundesministerium herausgegeben und an alle Haushalte kostenlos verteilt. War das Alphabet erschöpft, wurde eine dreiteilige Kombination vorgesehen: Ziffern – Buchstaben – Ziffern. Mit Einführung der vierstelligen Systeme in den 1960er Jahren, in der alle Postorte eine eigene Postleitzahl erhielten, wurde es notwendig, Postleitzahlenbücher zu veröffentlichen. [16] Analog wurden Briefe aus der DDR „in Bereiche anderer Postverwaltungen in Europa und Übersee“ ab August 1964 mit einer Null (0-) vor der Postleitzahl gekennzeichnet, was „besonders beim Versenden von Postsendungen nach Westdeutschland sowie nach Westberlin zu beachten“ war.[15]. So wurde zum Beispiel auf einen Brief innerhalb der Bundesrepublik nach Berlin-Kreuzberg (West-Berlin) 1 Berlin 36 (bis 1973) bzw. Wir entwickeln digitale Tools und liefern hilfreiche Informationen für Deinen Alltag. Die Endziffer „xxx7“ bezeichnete in der Regel einen Ort mit einem Bahnpostanschluss. 185 km² nur etwa ein Viertel kleiner als die größte hessische Stadt Frankfurt am Main, wurde aber bei der Vergabe der Postleitzahlen 1993 vergessen. 1962 fand in der Bundesrepublik und 1965 in der DDR ein Wechsel zu jeweils eigenständigen Postleitzahlsystemen statt. der DDR Teil I, Nr. Diese Sendung, die auf zehn Folgen ausgelegt war, lief erstmals am 9. Nach Angaben des Amtsblatts konnten bereits vor dem 1. 56 vom 6. Das System dieser Amtskennzeichen war eine Art Verschlüsselung. [54] Auch der Buchrücken enthielt zu 3/4 einen Werbeaufdruck. Poststellen erhielten in der Regel die Endziffer 1 hinter der Zahl des Leitpostamtes. Diese erstreckt sich sowohl über Teile des Landkreises Elbe-Elster als auch des Landkreises Teltow-Fläming. Sogenannte Ringnummernstempel, die bereits Mitte des 19. mit Rudi Carrell. Aufruf! 10 Jahre fünfstellige Postleitzahl – Geschichte eines Erfolgsmodells – Sonderbriefmarke zum Jubiläum, Geschichte des Bürger- und Heimatvereins, Postleitzahlenfest in Aukrug wurde gestartet, Postleitzahlenfest – Sonderstempel heiß begehrt, Österreichische Post bestätigt Beibehaltung der deutschen Postleitzahl, Neues Postleitzahlenbuch kommt 2005. Zum Beispiel wurde statt 25 Rostock 1 seitdem 2500 Rostock verwendet. März 1962 und der Deutschen Demokratischen Republik am 1. Beispiele für Postleitzahlen von Einzel-Großempfängern: Nach der Einführung des 5-stelligen Systems wurde in einigen Gemeinden ein so genanntes Postleitzahlenfest gefeiert. Neben den Postleitzahlen für geografische Zustellgebiete gibt es eigene Postleitzahlen für Großempfänger und Postfächer. [21] Bei Sendungen aus dem Ausland nach Deutschland musste noch ein D vorgestellt werden, so dass sich Bezeichnungen wie D-W-1000 Berlin oder D-O-1134 Berlin ergaben. Innerhalb dieser Leitregionen sind zwischen 20 und 200 Nummern für Leitbereiche vergeben, worin jeder Gemeinde1 ein Nummernbereich zugeordnet wird, beginnend mit dem Hauptort des Leitbereichs. Die häufigste Art ist die Postfachpostleitzahl, gefolgt von der Hauszustellungspostleitzahl, die allerdings für die weitaus meisten Postbenutzer gilt. Die Amtskennzeichen der Zweigpostämter, Poststellen I und II in der Bundesrepublik und in Berlin (West) stimmten mit den Amtskennzeichen der Abrechnungs- oder Leitpostämter überein. Andere Postämter erhielten vierstellige Zahlen mit den Endziffern 2 bis 9, davor stand meist die Nummer des jeweiligen Leitpostamtes. Dafür finden sich beispielsweise zwischen den fortlaufenden Nummern der Postleitzahlen für die Postfachschränke und der nächsten belegten Postleitzahl mindestens eine, meist aber mehrere unbelegte Postleitzahlen. GBl. Das Verkehrsgebiet war nun in sieben Leitzonen unterteilt, diese wiederum in bis zu zehn Leiträume, jeder Leitraum in bis zu zehn Leitbereiche. Einige Straßen gibt es innerhalb Berlins mehrfach in verschiedenen Stadtteilen, und so manche Straße verläuft von … der postzustellfähigen Hausnummern – wie Eingemeindungen, Umbenennungen, Neunummerierungen, neue Straßen etc. Leitbereiche sind wichtig für die Zustellung von Massenbriefsendungen (zum Beispiel „Infopost“). Bei der Umstellung auf die elektronische Datenverarbeitung 1979 wurden in der DDR die Zustellbezirke bei einer Reihe von weiteren Orten in die Postleitzahl eingegliedert. Bereits ab Ende 1962 trugen rund 75 % aller Briefsendungen die Postleitzahl. der DDR, Teil I, Nr. Das grundlegende System der Postleitzahl existiert in Deutschland jedoch bereits schon seit ungefähr 150 Jahren. Mit Einführung der fünfstelligen Postleitzahl im wiedervereinigten Deutschland 1993 wurden 40 Millionen Postleitzahlenbücher hergestellt, welche ebenfalls wie die Ausgabe von 1961 kostenlos an die Haushalte (pro Haushalt ein Exemplar) verteilt wurden. Diese "speziellen Postleitzahlen" für spezifische Großempfänger sind jedoch nicht Bestandteil der hier durchsuchbaren Datenbank. Ab 1944 galten diese Postleitgebiete auch für den Briefverkehr. In der DDR waren alle Postleitzahlen (durch weglassen der „0“ an der vierten und ggf. Berlin ist Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und Stadtstaat, der sich in zwölf Bezirke unterteilt! Mai 1964 weiterverwendet werden. Des Weiteren gab es in Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender RTL die Spieleshow Die Post geht ab! Erstmals integriert ist eine kartografische Sicht auf die Postleitzahl in einer dynamischen Landkarte. März 1976 wurde seitdem bei Postsendungen von der DDR in die Bundesrepublik das Landeskennzeichen D- der westdeutschen Postleitzahl sowie die Kennung DDR- bei Postsendungen in entgegengesetzter Richtung vorangestellt; einzelne Briefsendungen wurden in den 1980er Jahren auch ohne diese Zusätze korrekt zugestellt. Seit dem 1. Diverse Postzustellortsänderungen sind berücksichtigt. An der Postleitzahl war die Stellung der Postdienststelle zu erkennen: Leitpostämter bekamen zwei- oder dreistellige Postleitzahlen. In: Reichspostministerium (Hrsg. der DDR Teil 1, Nr. 1944 wurde schließlich auch der Briefverkehr mit eingeschlossen. Juli 1941 gab das Reichspostministerium mit der Verfügung 407/1941 in seinem Amtsblatt die Einführung von „Päckchenleitgebieten“ bekannt. Damit reichte im Prinzip eine Übersichtskarte für den Absender aus, vorausgesetzt er konnte den Empfangsort ungefähr geografisch zuordnen. Die Nummern 21 für die Landespostdirektion Berlin und 22 für die OPD Saarbrücken wurden unabhängig von dem Zuteilungskriterium des Paketaufkommens vergeben. August 1990, Anlage I, Kapitel XIII, Sachgebiet B: Postwesen. Weitere Beispiele sind „731 Feldpost e“ (Feldpostamt Prizren-Airfield) und „730 Feldpost b“. So besitzt beispielsweise das ZDF-Sendezentrum in Mainz eine eigens zugewiesene Postleitzahl (55100). 2260ff.) Jede der vier Ziffern hatte eine eigene Bedeutung. Diese brauchten aber – wie zahlreiche andere Orte auch â€“ weiterhin die Angabe des Zustellpostamtes nach dem Ortsnamen. Köln oder Leipzig) gehört und umgekehrt, indem Sie es nach Ort oder PLZ durchsuchen. Die ersten Zahlen von 1 bis 20 wurden, nach dem Paketaufkommen gestaffelt, den Oberpostdirektionen zugeteilt. In nahezu allen großen Städten in der Bundesrepublik wurde im Laufe der Zeit als Zusatz zu Postleitzahl und Ort die Nummer des jeweils zustellenden Postamtes eingeführt, wobei das Hauptpostamt die Nummer 1 trug. Beispielhaft hier der Stempel der Feldpostleitstelle in Darmstadt. Auch diese Neuordnung fand beim Kunden keine Resonanz, 72 % der Sendungen enthielten diese Ortsbezeichnung nicht. In Friedrichshafen sind die Nummern 001 und folgende sowie 023 und folgende für Postfächer, 039 und 041 für Großempfänger, sowie 045, 046 und 048 für Zustellbezirke vergeben. Daher wurden Postleitzahlen aus diesen Bereichen im Westen nicht zugeteilt. Nur noch jede dritte Sendung hatte die Postgebietsleitzahl in der Anschrift. Münden“.[49]. Das Nachschlagewerk hatte insgesamt 368 Seiten, die ersten vier enthielten ein Vorwort des Ministers sowie Vorbemerkungen zur Benutzung des Buches. „Wie trage ich zur schnellen Beförderung meiner Post bei?“ S. 13. Weitere Exemplare, ob alphabetisch oder numerisch geordnet, konnten zum Stückpreis von 10 DM gekauft werden. Die „xxx1“, sehr selten auch zusätzlich die „xxx2“ bezeichneten die kleinen Orte eines Leitbereichsknotenamtes ohne eigene Leitzahl und die „xxx9“ diejenigen eines Leitabschnittsknotenamtes. Die Postleitzahlen können im Internet auf den Seiten der Deutschen Post sowie bei zahlreichen weiteren kommerziellen Anbietern abgefragt werden. April 1964 von der bis 1993 gültigen Form der Postleitzahlen abgelöst. Daneben erschienen noch ein Buch mit Postleitzahlen für Großempfänger, Postfächer und Postlagerausgaben und ein numerisch geordnetes Postleitzahlenbuch, in dem sowohl nach dem neuen als auch nach dem alten System geordnet wurde und in beiden Sortierungen jeweils die andere Postleitzahl gegenübergestellt wurde. April 1944, So die Verfügung des RPM Nr. Über onlinestreet Erkunde Städte, Orte und Straßen . Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hatte weiterhin die Regelung der Reichspost Gültigkeit. Ohne Nummer: Sonderfeldpostämter in Deutschland (zum Beispiel, 1111: Sonderfeldpostamt zum Tag der offenen Tür im Verteidigungsministerium, 6400–6409: Feldpostleitstelle Darmstadt, 6490b: EUFOR-Einsatz DR Kongo, Feldpostamt, 3. Juli 1993 wurde die Grundlage für die Briefzentren geschaffen, mit denen Briefe in nur zwei Sortiergängen den Zustellern zugeführt werden. [15] Mit der Anpassung der Postleitzahlen an die elektronische Datenverarbeitung wurde 1978 ein neues Postleitzahlenverzeichnis herausgegeben. Zudem konnten Großempfänger nun eine eigene Postleitzahl erhalten. Die Daten stammen vom März 1979. Auf den letzten sieben Seiten war Platz für die Unterbringung eigener wichtiger Adressen, sowie Musteranschriften. Die Zahlen 0000 bis 0999 wurden nicht vergeben. am Beispiel von Berlin (West) anschaulich wird. Am 19. Die Onlinesuche unter www.deutschepost.de/plzsuche oder www.postleitzahl.de ist seit 2006 im Web und wurde am 10. Nach der Postreform 1959 galt dies für Postämter und Poststellen. Die aktuelle Postleitzahl besteht aus fünf Ziffern, wobei die ersten beiden dazu dienen, einen Ort geographisch zuzuordnen d.h. es wird bestimmt, in welcher Zielregion z.B. Cottbus, niedersorbisch Chóśebuz [ˈxɨɕɛbus], ist eine kreisfreie Stadt im Land Brandenburg.Nach dessen Hauptstadt Potsdam ist sie die zweitgrößte Stadt und, neben Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder), eines der vier Oberzentren des Landes. Ministerium für Post- und Fernmeldewesen der DDR (Hrsg. Im Gegensatz zum Vorgänger wurde dieses nicht kostenlos verteilt, sondern für 6,95 Euro verkauft, und hatte eine Auflage von 1,6 Millionen Stück.[57][58]. Münden zulegten. [46][47][48] Mittlerweile konnte das Problem zum Teil gelöst werden, denn der Turm, der sich in Niedersachsen befindet, bekam die Adresse „Bierweg 1, 34346 Hann. Dieses im Postdeutsch „Aufnullen“ genannte Vorgehen sollte alle postamtlichen Stempel und Formulare umfassen. Im neuen System wurden die Zustellbezirke – wie bereits im vierstelligen ostdeutschen System – in die Postleitzahlen integriert. Von kleineren Postorten wurde das Datum jedoch nicht eingehalten. Waren mehr als acht Postämter einem Leitpostamt zugeordnet, setzte sich ihre Nummerierung im nächsten Zehnerbereich fort. Vor dem Verzeichnis ist ein Übersichtbild (Bundesrepublik u. DDR) der Leiteinheiten im Bereich der deutschen Postverwaltungen vorhanden. Ab 1944 galten diese Postleitgebiete auch für den Briefverkehr. Es gab 24 Päckchenleitstellen mit Unterleitstellen, die von 1 bis 24 durchnummeriert wurden. Deutsche Post erfüllt Kundenwunsch nach Neuauflage, Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschepost.de, Neues Postleitzahlenbuch kommt am 4. Beim Vergleich mit der Systematik der alten Postleitzahlen wird erkennbar, dass die Gliederung der vier genannten Leitbereiche weitestgehend den alten Leitbereichen 799x, 899x, 798x und 797x entspricht und – Beispiel Lindau – auch die alte Abfolge von Leitbereich (Lindau, 8990) und Leitabschnitt (Lindenberg, 8998) noch ablesbar ist. Oktober 1991 entschied der Vorstand der Deutschen Bundespost Postdienst sich für ein komplett neues fünfstelliges System,[24][25] welches das Posttechnische Zentralamt bis 1993 entwickeln sollte. Im Nummernbereich einer Gemeinde sind die niedrigsten Nummern für Postlagerausgaben (Postfächer), die Nummern danach für Großempfänger und die höchsten Nummern für Zustellbezirke vergeben. Gute Anbieter in Deiner Region finden und bewerten: Als digitales Branchen­buch und Straßen­verzeichnis für Deutschland bietet Dir onlinestreet viele nützliche Services und Tools für Deinen Alltag. Für die Bundesrepublik verblieben 6300 Zahlen. Mitentscheidend für die Einführung der fünfstelligen Postleitzahl war, dass sie ausreichende Reserven ermöglicht. Dies führte sogar dazu, dass im Bereich der Bundespost Anfang der 1950er Jahre Überlegungen stattfanden, auf Postleitzahlen komplett zu verzichten. Die online Auskunft liefert die aktuelle Zuordnung/Einteilung von Postleitzahlen aus der Tourismus & Reise-Region Landeshauptstadt München. Berlin (West), für das wegen des Berlin-Status die eigenständige Landespostdirektion Berlin tätig war, wurde die 1 zugeteilt. Die Bundespost machte ab März 1962 mit dem Slogan „Vergißmeinnicht – die Postleitzahl, der schnelle Wegbegleiter“ Werbung für das neue System. Damit erforderte selbst die Angabe solcher Hilfsbezeichnungen enormes Wissen der Verteilkräfte. Auch für Empfänger mit besonders hohem Sendungsaufkommen wurden ab den 1970er Jahren solche fiktiven Zustellpostämter eingeführt, die damit als unmittelbare Vorläufer der heutigen Großempfängerpostleitzahl gelten können, beispielhaft 6500 Mainz 500 für das ZDF oder 2000 Hamburg 888 für den Otto-Versand.